| 14. Kampftag, 23.11.2002: SV
Sömmerda - RV Thalheim
Ungleiches Duell geht klar an RVT 2. Bundesliga: Sömmerda hat beim 2:29 kaum etwas entgegenzusetzen "Man merkt, dass sie sich schon mit dem Abstieg abgefunden haben", kommentierte Thalheims Trainer Jochen Schwarzer am Sonnabend den Punktkampf in der 2. Ringerbundesliga gegen den SV Sömmerda. Als klarer Favorit ging der RVT im Thüringischen auf die Matte, wodurch man allerdings auch "im Kopf nicht immer ganz frei" war, wie Schwarzer weiß. Mit 29:2 fiel der Erfolg der Erzgebirger in diesem ungleichen Duell aus. Nur Rüdiger Möhring, der auf den starken Nachwuchsmann Ronny Fritz traf, musste sich mit einer 0:2-Niederlage abfinden. Bis 60 kg (Freistil) siegte Thomas Berger (Thalheim) mit 8:0 über Thomas Janke. Wie man Tino Orlishausen den Schneid abkauft, zeigte Heiko Krauß im Schwergewicht. Noch im Hinkampf hatte der 20-jährige Sömmerdaer Thalheims Superschwergewichtler Mirko Schmidt bezwungen. Heiko Krauß hingegen bestimmte das Geschehen klar und gewann 6:0. Drei Überlegenheitssiege, jeweils mit 15:0, feierten die Thalheimer Dominic Förster (66 kg, gegen Patrick Ortmann), Petr Bielesz (74 kg, gegen Bernd Töpel) und Ralph Piterek (74 kg, gegen Frank Zinecker). Einige Kräfte mehr musste Jesko Schröter (84 kg, Freistil) aufbieten, um gegen Tobias Näther zum Erfolg zu kommen. Mit 2:0 gewann der Thalheimer ganz knapp. 5:1 lautete das Ergebnis zwischen Heiko Gensicke und Marcus Stichling aus Sömmerda im freien Stil des Leichtgewichts. Bis zum kommenden Sonnabend sollten die Drei-Tannen-Städter diese Begegnung wieder aus den Köpfen raus bekommen, denn dann wartet zum Heimkampf im Sportlerheim ein Gegner von einem ganz anderen, dem RVT gleichwertigen Kaliber, der RSK Gelenau. Holger Hähnel, 24.11.02 |