Lugauer zu Hause nicht zu schlagen

Kreis-Kinder- und Jugendsportspiele: gastgebender RV Eichenkranz gewinnt Mannschaftswertung – RV Thalheim mit Silber vor dem FC Erzgebirge Aue

Von Michael Thriemer

Am vergangenen Samstag ging es in Lugau um Medaillen und Pokale der vom Kreissportbund veranstalteten Kreis-, Kinder- und Jugendspiele. An der Sallauminer Straße kämpften aus acht Vereinen insgesamt 81 junge  Ringkämpfer oder solche, die es einmal werden wollen, um die vorderen Plätze. In der Team-Gesamtwertung hatte am Ende Ausrichter RV Eichenkranz Lugau die Nase vorn. Mit 12 Mal Gold, acht silbernen und 4 bronzenen Plaketten war man nicht zu schlagen.

Erfreut äußerte sich daher natürlich Lugaus Nachwuchs-Trainer Michael Radtke. „Schön, dass zur Eröffnung Lugaus Bürgermeister Weikert und Nachwuchsreferent Sören Ulrich (Aue) anwesend waren. Diese Veranstaltung ist sehr wichtig für uns, waren doch einige zum ersten Mal dabei. Aufgrund der Teilnehmerzahl gab es natürlich auch viele Freundschaftskämpfe“, so der 50-jährige Chemnitzer.

Ins gleiche Horn blies auch der Thalheimer Nachwuchs-Verantwortliche, Tino Korb. „Es war eine durchweg gut organisierte Veranstaltung mit schönen Kämpfen.“ Seine Sportlerinnen und Sportler waren mit elfmal Gold, zweimal Silber und einer bronzenen Medaillen Zweiter noch vor dem FC Erzgebirge Aue.

Besonders stark zeigten sich auf Lugauer Seite Randy Pelikan (Jugend D, Limit bis 29 kg) der es mit sechs Gegnern zu tun bekam und im entscheidenden Kampf knapp Cedric Hofmann aus Chemnitz verlor. Auch Tim Teufert (Jugend C, 38 kg) war gut aufgelegt und nur dem späteren Sieger, Nico Stellmacher aus Auerbach unterlegen.

Einige Alters- und Gewichtsklassen waren logischerweise dünn besetzt, so dass auch zahlreiche Freundschafts-Vergleiche absolviert wurden.

Bei den Thalheimern hatte der toll kämpfende Emil Lehmann mit Silber gute Leistungen gezeigt, soll aber noch beständiger werden. Die weibliche Schülerin Emilie Haase feierte nach längerer Verletzungspause ein gutes Comeback und gewann unangefochten.

Insgesamt sollte das Turnier zukünftig mehr der Nachwuchsgewinnung dienen. Noch einmal Michael Radtke: „Wir müssen damit junge Leute, auch aus den Schulen, für unseren Sport begeistern. Auch ein Bambini-Turnier für die Jüngsten ist denkbar. Damit kann man die Veranstaltung zukünftig aufwerten.“

Erfreulich war in jedem Fall, dass alle bis zum Ende vor Ort blieben und der Siegerehrung beiwohnten. Damit wurde allen Siegern der sportlich angebrachte Respekt entgegengebracht.

Michael Thriemer, 06.06.2011.