| 15. Kampftag, 30. November 2002:
RV Thalheim II - WKG Gelenau/Zschopau II
Gelenaus Zweite klar in die Schranken
gewiesen
Oberliga: Nie erwarteter 22:7-Erfolg für RVT II
bringt Sprung nach vorn in der Tabelle
Unerwartet hoch gewann die zweite Mannschaft des RV Thalheim am Sonnabend
gegen die Zweite der WKG Gelenau/Zschopau. Mit 22:7 siegten die Ringer um
Mannschaftsleiter Holger Golemo und können sich in der Tabelle der
Oberliga Sachsen wieder vom sechsten auf den fünften Platz
schieben. Bei dieser Oberliga-Begegnung, die als Vorkampf des
"Erzgebirgshammers" zwischen den Bundesligateams von Thalheim
und Gelenau stattfand, fieberten fast 450 Zuschauer am Mattenrand mit.
Die
Thalheimer starteten mit einem Sieg von Ronny Meier (55 kg, Klassisch) in
die Begegnung. Der junge Drei-Tannen-Städter bezwang den physisch starken
Tom Salevsky mit 2:0. Im Anschluss unterlag Frank Curth im
Superschwergewicht dem Gelenauer Mattenfuchs Ralf Richter mit 0:9.
Nun war der 14-jährige Dennis Mehlhorn für den RVT bis
60 kg (Freistil) an der Reihe. Wie er dem zwei Jahre älteren
frischgebackenen Bezirksmeister Daniel Schölzel noch den Schneid
abkaufte, das war schon eine Augenweide. Schließlich hatte der Thalheimer
schnell 0:3 zurückgelegen. Er kämpfte verbissen und schaffte noch vor
Ablauf der sechs Minuten Kampfzeit mit Bodenrollen das 5:3.
Bis 96 kg (Klassisch) war Marco Meichsner vom RVT kurz
vor einem Schultersieg gegen André Manegold. Kurz nachdem sich Manegold
aus der eigenen gefährlichen Lage befreit hatte, brachte er Marco in die
Rückenlage, hielt ihn fest und wurde Schultersieger. Bis 84 kg (Freistil)
gewann dann Matthias Wagner auf Schultern gegen Jens Kinder von der WKG und
ließ sich von den Fans bejubeln.
Anschließend wurde Thalheims Sebastian Weckener (66 kg,
Freistil) ungefährdeter 4:1-Sieger gegen Jens Kinder, bevor Maik Wetzel
(74 kg, Klassisch) mit 2:0 knapp gegen Kay Haase (Gelenau) gewann. Im
letzten Kampf (74 kg, Freistil) vollbrachte Lucien Pilz gegen seinen
ehemaligen Verein Gelenau eine Energieleistung und schultere Maik
Schaarschmidt bei Stand von 13:0 in der dritten Kampfminute.
Holger Hähnel, 2.12.2002
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