Oberliga Sachsen 2002/2003

 

9. Kampftag (Ende der Hinrunde), 19.10.2002: Übersichtsberichtsbericht

WKG Plauen Pausa wird ungeschlagen Herbstmeister

Eine klare Sache gab es am letzten Hinrundenkampftag der Oberliga Sachsen an der Tabellenspitze. Ungeschlagen wurde Tabellenführer Plauen/Pausa Herbstmeister, nachdem der RV Thalheim II mit 4:30,5 in dessen Halle klar geschlagen wurde. Nach dem knappen Heimkampferfolg am vergangene Wochenende gegen Weißwasser, kommen die Vogtländer nun zum Rückrundenstart nun erst richtig in Schwung. Nach den ersten vier Kämpfen stand es bereits 14:0, besonders dürfte sich Trainer Udo Woratsch über den Einstand des jungen B- Jugend-Vizemeisters Sven Waldhauser gefreut haben, der gleich vier Punkte für sein Team erkämpfte. Den einzige Sieg für Thalheim II holte Sebastian Weckener (66 kg/FR).

Das in dieser Saison einzig mögliche Leipziger Derby fand in Taucha statt, wo der AC Taucha II auf die KG Leipzig/Großlehna traf. Hier siegte der Tabellenzweite 21,5:8 über den Gastgeber, die KG Leipzig/Großlehna damit weiter schärfster Verfolger der WKG Plauen/Pausa, beim Kampf um den Staffelsieg, was eine spannende Rückrunde erwarten lässt.

Den wohl spannendsten Kampf des Abends lieferten sich der RTV Zöblitz und der RV Lugau. Der Gast war hier in Vorfeld wohl in der Favoritenposition, doch es entspannte sich ein ausgeglichener und spannender Oberligakampf, bei dem die jungen Ringer um Mannschaftsleiter Rocco Wosnitza mit nur einem Pünktchen in eigener Halle unterlagen. Der RV Lugau macht sich damit auf, die beiden Tabellenführer Plauen/Pausa und Leipzig/Großlehna zu verfolgen. Allerdings steht noch der Kampf in Weißwasser aus, bei dem die Rechtskommission entscheiden muss, ob er nachgeholt wird, oder ob die Punkte den Ostsachsen zugesprochen werden. Lugau hatte die Begegnung kurzfristig auf Grund vieler verletzter- und erkrankter Ringer abgesagt.

Die Hinrunde ist mit diesem Kampftag abgeschlossen und es zeigt sich, dass auch die Begegnungen in der untersten Kampfklasse spannend und durchaus hochklassig und sehenswert sind.

Quelle: Jörg Richter, Sachsenringer