2. Bundesliga 2004 - Berichte von den Kämpfen des RVT

4. Kampftag, 11.9.2004: KFC Leipzig -  RV Thalheim

Knapper Erfolg in der Messestadt
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2. Bundesliga: KFC Leipzig - RV Thalheim 12,5:15

In der Messestadt Leipzig gewann der Ringerverein Thalheim am vergangenen Sonnabend äußerst knapp mit 15:12,5. Dabei verschenkte der gastgebende KFC schon vier Punkte an der Waage durch die Nichtbesetzung des Superschwergewichts. 

Zum Auftakt konnte Falko Berthel (55 kg) gegen den Deutschen Vize-Meister der A-Jugend, Martin Petzold nicht gegenhalten und verlor 0:16. Bis 60 kg war Sebastian Weckener für den berufsbedingt fehlenden Thomas Berger eingesprungen. Gegen den favorisierten Marcus Stichling machte der Thalheimer seine Sache gut, wehrte viele Angriffe ab und so gingen am Ende nur zweieinhalb Mannschaftspunkte ans gegnerische Team. 

Gleich zu Beginn der Schwergewichtsbegegnung zwischen Ronny Fritz und Andreas Guttentag kam der Thalheimer durch eine Zange in die gefährliche Lage und gab Punkte ab. Bis zum Schluss war dies für Fritz nicht mehr aufzuholen, er unterlag 0:4. Einen guten Kampf machte Heiko Gensicke bis 66 kg (Freistil). Zwar lag er gegen den erfahrenen Andreas Verniest anfangs zurück, spielte dann jedoch seine konditionellen Stärken aus und siegte mit Abreißern noch 8:4. Somit führten die Gastgeber zur Pause nach fünf Duellen mit 8,5:6.

In der Griechisch-Römisch-Begegnung des Mittelgewichts hatte Stephan Hube (KFC) leichte Vorteile. Er bezwang Heiko Heinemann mit 3:0. Wegen einer Verletzung von André Tischendorf (66 kg, Klassisch) gingen im Anschluss die Punkte kampflos zum RVT. Einen knappen Punktsieg errang bis 84 kg (Freistil) der clever agierende Steffen Gottschalk gegen Norman Schönwälder aus Thalheim. Den Mannschaftssieg stellten zum Abschluss Ralph Piterek und Petr Bielesz im Weltergewicht sicher. Mit seinen gewohnt schnellen Angriffen bezwang Piterek (Freistil) den 19-jährigen Bernd Braumann. Bielesz (Klassisch) konnte Tilo Türk mit 4:0 per Runterreißer und Rolle den Schneid abkaufen. 

Nach der Niederlage einer dezimierten Auer Mannschaft in Berlin sind die Thalheimer auf den Silberrang in der Tabelle gerutscht. Spitzenreiter ist weiter die Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt. Im mit Spannung erwarteten Lokalderby treffen die Kämpfer von Trainer Jochen Schwarzer in dieser Woche zu Hause auf den RSK Jugendkraft Gelenau, ehe eine Woche darauf ebenfalls im Sportlerheim der Spitzenkampf mit dem FC Erzgebirge Aue ansteht.

Holger Hähnel, 11.9.04.