| 2. Kampftag, 28.8.2004: SV
Luftfahrt Ringen Berlin - KFC Leipzig
Großartiger Erfolg gegen den KFC Leipzig
14,5:13,5-Sieg auf heimischer Matte für SV Luftfahrt
Spannung pur an der Kiefholzstraße in Treptow. In der Halle am Treptow – Kolleg absolvierte der SV Luftfahrt Ringen wieder zwei emotionsreiche Mannschaftskämpfe. Im ersten Kampf der Bundesligareserve gegen den KSV Galaxy Magdeburg siegten die Sportler um die Teamleitung Lieberamm / Hampe 25 zu 2,5.
Die Bundesligamannschaft empfing in ihrem zweiten Kampf den KFC Leipzig. Das erfahrene Team der Trainer Neumeister und Hähnel ließ Respekt in den Reihen der Treptower aufkommen.
Allerdings keimten Hoffnungen auf, weil der Gast keinen Sportler im Schwergewicht auf die Waage bringen konnte. Die Begegnung beider Mannschaften in den restlichen 9 Kämpfen war von hoher Brisanz. Bereits vor der letzten Gewichtsklasse stand der Erfolg für den SV Luftfahrt fest. Die Stimmung steigerte sich ähnlich wie zum gelungenen schon legendären Bundesligaaufstieg vom Februar 2003.
Die Begegnungen
55 FR: 0:4
Kevin Thalau hatte es mit Martin Petzold zu tun. Er versuchte seine Angriffe – aber einer, der im Ansatz halbherzig war, nutze sein Widerpart zu Schultersieg
120 GR: 4:0
Michael Dietrich hatte keinen Gegner. Aber er muss ringen, um sich für die erste Mannschaft Stabilität zu erarbeiten.
60 GR: 0:3
Kamil Miller ließ sich in der Anfangsphase durch blitzschnelle Angriffe von Marcus Stichling an die Hüfte überraschen. Eine 0 zu 10 Niederlage war so nicht eingeplant.
96 kg FR: 0:2,5
Was kann der Kerl alles im Training- aber die Realität beim Punktkampf ist
für
Muhammet Yücel eine Ernüchterung. Andreas Guttenberg wankte – aber punktete konsequent durch die taktischen Fehler des Berliners.
66 FR: 2:0
Felix Menzel steckte einige Male in verzwickten Situationen, die er auf Grund seiner Beweglichkeit bereinigen konnte. Ein insgesamt sauber erarbeiteter Punktsieg (4:0) gegen Altmeister Verniest.
Dieser Sieg vor der Pause war wichtig, um neuen Mut zu schöpfen.
84 kg GR: 2:0
Mirco Redmann und Stephan Hube schenkten sich nichts. Bodenvorteile konnten beide im ersten Durchgang nicht nutzen. Zwiegriff: Mirco setzte einen beherzten Wurf über die Brust an. Drei Zähler und stürmischer Applaus für ihn. Hube arbeitete weiter. Einen Punkt konnte er noch erreichen.
66 kg GR: 2:0
Geoffrey Herrmann wurde aus taktischen Gründen eingesetzt. Er konnte Eric Neugebauer im vergangenen Jahr bereit zweimal besiegen. Warum nicht auch heute?
Er punktete souverän vier Zähler. Dann ging ihm die „Puste“ aus. Falsche Nahrungsaufnahme? Zu viel im Vorfeld getrunken?
Es wurde noch eng in diesem Kampf. Aber 4 zu 1 im Abschluss war „Planerfüllung“.
84 kg FR: 2:0
Alexander Sommer holte Steffen Gottschalk einmal von den Beinen und konnte dann von den Angriffen seines Gegners profitieren. Nach der hohen Intensität des Kampfes durch beide Ringer konnte Gottschalk nur einmal seinen gefährlichen Knöchelgriff in Szene setzen. Ein wichtiger 3:1-Punktsieg durch Alex.
74 kg FR: 2,5:0
Marcel Redmann konnte den Sack wieder einmal zu machen. Der KFC brachte Uwe
Hemmann auf die Matte. Routine pur. Sein gefürchteter Schulterschwung ließ Marcel fast taumeln. Aber er bewies wieder einmal Nervenstärke und punktete für sich und das Team. Er nahm dem Leipziger den Schneid ab. Mit 7 zu 0 Punkten ging dieser in der Anfangsphase offene Kampf letztendlich deutlich an den Berliner.
74 kg GR: 0:4
Wir hatten gewonnen – aber Klaus Prestele in seiner bewährten Art wollte zeigen, was er kann. Der Kampf gegen Tilo Türk war recht offen. Aber eine Abwehr gegen einen Ausheber brachte ihn in die gefährliche Lage und der Sachse nutzte die Situation Sekunden vor der Pause zum Schultersieg. Man kann aber bereits jetzt schon sagen, dass die Griechisch-römische 74 kg eine Königsklasse dieser Liga ist.
Quelle: Webseite
Luftfahrt Ringen, 30.8.04
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