| 8. Kampftag, 9.10.2004: RSK
Jugendkraft Gelenau - AV Jugendkraft Concordia Zella-Mehlis
Nur 3 aus 10: Gäste gehen dynamischer und entschlossener zu Werke RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau unterliegt vor heimischem Publikum dem Aufsteiger AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis deutlich 8,0:18,5 Gelenau. Die Ringer des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau kommen in der 2. Bundesliga nicht in Tritt. Gegen den AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis setzte es vor heimischer Kulisse mit 8:18,5 eine deftige Niederlage. Dabei hinterließ die äußerst junge Mannschaft der Thüringer den entschlosseneren Eindruck. "Die ersten drei Kämpfe sind richtungsweisend", hatte RSK-Trainer René Schreiter vor Kampfbeginn prophezeit. Er sollte Recht behalten. Bereits das Duell von Daniel Franke verlief relativ ausgeglichen. Während er dank seiner Beinspindeln aber noch 6:4 gewinnen konnte, blieben seine Teamkollegen farblos. So fand Björn Lehnert einfach kein Konzept und konnte seinen Kontrahenten nicht einmal in die Bodenlage zwingen. Den Schwergewichtlern Thomas Tonn und Tobias Näther boten sich derartige Chancen. Doch auch ihnen gelang keine Wertung. Beim Zweigriff, der in beiden Fällen aufgrund des Pausenstandes von 0:0 angeordnet wurde, hatten beide das Nachsehen. Da sich Rico Manegold ebenso mit 4:7 geschlagen geben musste, dauerte es bis zum sechsten Kampf, ehe die knapp 400 Fans wieder einen Gelenauer Sieg bejubeln konnten. Wie so oft ließ sie der von ihnen liebevoll auf "Möwe" getaufte Florian Schwalbe nicht im Stich. Mit seiner Explosivität gelangen ihm Rollen und Ausheber zum viel umjubelten 11:2. "Das ist einfach supergeil, wie die Fans trotz der Niederlagen zu uns stehen", meinte der Neuzugang aus Jena zum Publikum. Obwohl er mit der eigenen Leistung zufrieden war, hielt sich die Freude in Grenzen: "Natürlich ist es schöner, wenn die Mannschaft gewinnt. Aber wir können die Ausfälle vor allem im 66-kg-Limit nicht kompensieren", so Schwalbe. "Spätestens in der Rückrunde kommt der Erfolg zurück", kündigt der Leistungsträger aber an. Am Samstag konnte er nur noch Ondrej Jaros zu einem Sieg gratulieren.
Rico Manegold (rot) musste nach einer 4:1-Pausenführung den Sieg noch dem Zella-Mehliser Thomas Janke überlassen. Foto: Ralph Hergödt, FP Annaberg) Quelle: Freie Presse Annaberg (Andreas Bauer), 11.10.04 |