2. Bundesliga 2004 - Berichte von den Kämpfen der anderen Teams

13. Kampftag, 13.11.2004: AC 1990 Taucha - RSK Jugendkraft Gelenau

Anschluss ans Mittelfeld verpasst

RSK "Jugendkraft" Gelenau verliert beim AC 1990 Taucha 13,5:22,0

Taucha. Die Stimmung bestens, das Ergebnis ernüchternd. Mit einer klaren 13,5:22,0-Niederlage kehrten die Ringer des RSK "Jugendkraft" Gelenau vom AC 1990 Taucha zurück. Obwohl am Samstag die Schützlinge von René Schreiter in der 2. Bundesliga damit den Anschluss ans Mittelfeld verpassten, sorgten die im Bus mitfahrenden Fans für gute Stimmung. Anhänger, Verantwortliche und Sportler wollten sich vor dem Kappen-Ball die Laune nicht verderben lassen.

"Es ist schon sagenhaft, was die Fans loslassen", freute sich Schreiter über den Club, der nicht nur den Bus be-, sondern auch für lautstarke Unterstützung in der Halle gesorgt hatte. Dort bekam das Publikum laut Schreiter einen sehr attraktiven Kampf geboten: "Es gab untypisch viele vorzeitige Siege." Leider gingen aus Sicht des RSK die meisten davon an die Gastgeber. "Wir wussten, dass es schwer wird", erklärte Schreiter. Er hatte erst am Freitagabend erfahren, dass die Sperre von Jesko Schröter doch bestehen bleibt und war aufgrund der personellen Probleme auf "Schadensbegrenzung" aus.

Dies gelang den Gelenauern teilweise. Die vier Kämpfer, von denen Schreiter Erfolge gefordert hatte, erfüllten ihre Pflicht. Dabei verließen der sich quälende Daniel Franke und Ondrej Jaros, der aus dem Zweigriff heraus einen lupenreinen Wurf über die Brust zum Schultersieg nutzte, vorzeitig als Sieger die Matte. Auch Florian Schwalbe stand kurz vor einem Abbruchsieg. Nachdem er für einen Ausheber mit einer "5" belohnt worden war, musste er sich aber am Ende doch mit 13:0 begnügen. Auch Björn Lehnert erreichte einen Punktsieg, ohne dabei zu glänzen.

In der Gewichtsklasse bis 96 Kilogramm schnupperte Gelenau durch Ingo Jäger an einem Erfolg. Nach dem Aufholen eines 0:3-Rückstandes musste er sich am Ende aber doch 3:5 geschlagen geben. Ohne Chance waren an diesem Tag die Gebrüder Manegold, die wie Debütant Sebastian Scheidthauer und der sich tapfer wehrende Frank Marotke vorzeitig unterlagen. Schreiter, der mit den Fans anschließend Fasching feierte, will den Kampf "schnell abhaken". Er hofft, in den kommenden Wochen wieder auf eine größere Zahl an personellen Alternativen bauen zu können.

Quelle: Freie Presse Annaberg (Andreas Bauer), 13.11.04