2. Bundesliga 2004 - Berichte von den Kämpfen der anderen Teams

15. Kampftag, 27.11.2004: WKG Pausa/Plauen - RSK Jugendkraft Gelenau

Gelenauer blicken nach Sieg optimistisch in die Zukunft

RSK gewinnt bei Pausa/Plauen 18,5:12 - Fünf Punkte Vorsprung auf Tabellenende - Schwalbe überzeugt

Pausa. Die Ringer des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau haben am viertletzten Kampftag der 2. Bundesliga Ost das Abstiegsgespenst, das laut Trainer René Schreiter ohnehin nie umgegangen war, endgültig vertrieben. Durch einen 18,5:12-Erfolg bei Schlusslicht Pausa/Plauen konnten die Erzgebirger ihren Vorsprung auf das Tabellenende auf fünf Punkte ausbauen.

Einer der Erfolgsgaranten im Vogtland war wieder einmal Florian Schwalbe. Sein Können und seine Zuverlässigkeit waren gefragt, als es nach einem optimalen Start noch einmal eng zu werden drohte. Daniel Franke, Tobias Näther, Björn Lehnert sowie der nach einem Kopfhüftwurf auf Schultern erfolgreiche Ingo Jäger hatten bereits gewonnen, als der 12,5:4-Halbzeitvorsprung zu schmelzen begann. Doch Schwalbe rückte nach den Niederlagen von Rico Manegold und dem für den verletzten André Manegold zurückgekehrten Peter Ehnold die Fronten wieder zurecht.

"Sein Feuerwerk an Techniken sorgte für ein Raunen im Publikum", zeigte sich Schreiter begeistert. Mit einer Souplesse und mehreren Würfen über die Brust sammelte der Neuzugang aus Jena Punkt um Punkt. Nach 5:25 Minuten hatte er mit einem 17:0 endlich einen Sieg durch Technische Überlegenheit erreicht. Schwalbe, der laut Schreiter anschließend "völlig platt" war, unterstrich damit erneut seine Bedeutung für den RSK. "Wir haben ihn im Sommer als Leistungsträger geholt. Diese Aufgabe erfüllt er mit Bravour", sagt Schreiter über den 22-Jährigen, der sich in Gelenau pudelwohl fühlt.

Zugleich weist der RSK-Trainer darauf hin, dass mannschaftliche Geschlossenheit der wichtigste Schlüssel zum Erfolg ist. In Pausa, wo Ondrej Jaros den Sieg abrundete, traten die Gelenauer als Einheit auf. Um ein Haar hätte Jesko Schröter das Ergebnis noch deutlicher gestaltet. Allerdings wurde in der Verlängerung nicht seine Aktion, sondern der Konter des Gegners gewertet.

Quelle: Freie Presse Annaberg (Andreas Bauer), 29.11.04