Vorschau auf den 3. Relegations- Kampftag: RV Thalheim - SV Luftfahrt Ringen Berlin

Im Sportlerheim Schritt zum Klassenerhalt gehen

Mit Relegationskampf gegen Berlin und Aufstiegskampf gegen Greifswald/Torgelow gleich zwei Höhepunkte im Thalheimer Sportlerheim am Sonnabend

Link zur Homepage des SV Luftfahrt Ringen Berlin - [KLICK!]Thalheim. Gleich am ersten Wochenende im neuen Jahr sind die Thalheimer Ringer voll gefordert. Zwei Höhepunkte stehen für die Schwerathleten aus der Drei-Tannen-Stadt an diesem Sonnabend an. Im Sportlerheim an der Stollberger Straße kämpft zunächst die zweite Mannschaft um 17.30 Uhr gegen die Kampfgemeinschaft Vorpommern um den Aufstieg in die Regionalliga. Um 19.30 Uhr wird es dann für Team eins des RVT ernst, denn im Relegationsduell gegen den SV Luftfahrt Berlin kämpfen die Schützlinge von Trainer Jochen Schwarzer um den Verbleib in der 1. Bundesliga Nordost.

Nach der knappen Niederlage vor vier Wochen gegen Greiz muss nun unbedingt ein Sieg her. Somit liegt viel Brisanz in dem Aufeinandertreffen beider Mannschaften. "Wir werden unser bestes Aufgebot auf die Matte schicken und voll motiviert in die Kämpfe gehen", gibt sich Jochen Schwarzer angriffsfreudig. Über so manchen kleinen Fehler ärgerte man sich in Thalheim bei der Begegnung in Greiz, so dass vor heimischer Kulisse Wiedergutmachung angesagt ist. "Wir haben gegen Frankfurt gezeigt, was wir mit Hilfe unserer Fans leisten können", will der Thalheimer Vereinsvorsitzende André Schmidt an die Leistungen des sensationellen Heimerfolges am 2. Dezember anknüpfen.

Der Gegner des RVT steigerte sich zuletzt von Jahr zu Jahr immer mehr. Seine Kämpfer rekrutiert der SV Luftfahrt Berlin mehrheitlich aus der eigenen hervorragenden Nachwuchsarbeit, die vor drei Jahren sogar mit dem "Grünen Band" der Dresdner Bank ausgezeichnet wurde. So sind beispielsweise Sven Cammin (55 kg), Mirco Redmann (84 kg, Klassisch) und vor allem der 20-jährige Martin Obst (74 kg, Freistil), der dem Greizer Ausnahmeathleten Evgenie Valentir die einzige Saisonniederlage beibrachte, die Punktegaranten. Ralph Piterek, der aller Voraussicht nach gegen Obst ringen dürfte, will sich für die knappe Niederlage vom Oktober 2005 revanchieren.

Eine große Unbekannte ist der Gegner des RV Thalheim II im Aufstiegskampf zur Regionalliga. Die Kampfgemeinschaft Vorpommern, die aus den Vereinen Greifswalder RV und SAV Torgelow besteht, wurde mit einer bemerkenswerten Saisonleistung Norddeutscher Meister und dürfte am Sonnabend mit einer starken Truppe ins Erzgebirge kommen. "Wir werden unsere bewährte junge Zweite ins Rennen schicken und sehen, wie sie sich schlägt", hat der "kleine RVT" nach Ansicht von Jochen Schwarzer nichts zu verlieren. Die Aufstiegsfrage entscheidet sich dann beim Rückkampf kommende Woche in Greifswald, da der SV Sömmerda aus Thüringen seine Mannschaft aus der Aufstiegsrunde zurückgezogen hat.

Weitere Ansetzungen

13.1. KG Vorpommern - RV Thalheim II (Thalheim I kampffrei)
20.1. Luftfahrt Berlin - RV Thalheim
27.1. RV Thalheim - RSV Greiz (mit öffentlicher Saisonabschlussfeier)

Holger Hähnel, 4.1.2007