| Mit Dreifach-Gold ins
Turnierjahr 2005 gestartet
Bezirksmeisterschaften
der Männer in Zschopau
Zschopau - Wie so viele Mannschaften war auch der RV
Thalheim zum Turnierbeginn des Jahres 2005 mit einem verkleinerten Aufgebot an
den Start der Bezirksmeisterschaften gegangen. Sechs Männer aus der
Drei-Tannen-Stadt kämpften am vergangenen Sonnabend in Zschopau um den Titel.
Andere Vereine wie Lugau, Auerbach oder Werdau gingen überhaupt nicht mit
Aktiven in Zschopau auf die Matte. Insgesamt waren 73 Ringer in den
Turnierlisten eingetragen.
Mit dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze startete
der RVT ins Turnierjahr und erzielte damit eine beinahe optimale Ausbeute. Den
ersten Rang in der Mannschaftswertung, der im vergangenen Jahr erreicht worden
war, konnte man nicht ganz verteidigen. Die Mannschaftswertung führte diesmal
der ASV Plauen mit 44 Punkten an. Dahinter kamen punktgleich die Thalheimer
und der FC Erzgebirge Aue mit 35 Zählern auf Rang zwei ein.
Ihr Debüt gaben zu Jahresbeginn die neuen Wettkampfregeln.
Dabei kam es zu weniger Schwierigkeiten als vielleicht von manchem
befürchtet, auch wenn noch einige Unklarheiten, wie beispielsweise die
Bewertung beim Verlassen der Kampffläche, nicht zu übersehen waren.
Am Vormittag begannen die Klassiker ihre Duelle. Für die
Zwönitztaler konnte Holger Hähnel als Erster den Titel einfahren. Bis
84 kg gewann er alle seine Kämpfe jeweils nach zwei Runden. Gegen die
Plauener Heß (4:0/1:0) und Ahlendorf (6:0/6:0) sowie den Schneeberger André
Singer (6:0/1:0) gelangen recht klare Erfolge. Der letzte Vergleich gegen
Tommy Einhorn aus Gelenau ging mit zwei 1:0-Runden knapp an den Thalheimer.
Medaillen erzielten im Klassischen außerdem Ronny Fritz (Silber bis 96
kg) und Sven Zimmermann (Bronze bis 74 kg). Beide mussten jeweils nur
eine recht enge Niederlage hinnehmen.
In der mit zehn Teilnehmern am stärksten besetzten
Gewichtsklasse des freien Stils (bis 74 kg) holte sich Ralph Piterek
vom RVT den Titel. Souverän war der 28-jährige Bauingenieur den Zöblitzern
Steffen Schubert und Colin Liebscher überlegen. Im Finale ließ es "Ralle"
noch einmal krachen und brachte gegen Aues Axel Frommhold nach einem 1:0 in
der ersten Runde einen pieksauberen Achselwurf auf die Matte. Damit war auch
Runde Nummer zwei mit 5:0 für den Thalheimer und nun frisch gebackenen
Bezirksmeister entschieden. Wie im Klassischen bot Sven Zimmermann auch
im Freistil eine starke kämpferische Leistung und holte nach der
anfänglichen Niederlage gegen Frommhold noch Bronze.
Zweiter Bezirksmeister im Freistil wurde Heiko Gensicke
bis 66 kg. Seinen Gegnern ließ der 23-jährige Student aus Berlin nicht die
Spur einer Chance. Matti Haugwitz (Zöblitz), Michel Breidel (Zschopau) und im
Finale Sven Waldhauser vom ASV Plauen mussten Nacheinander die Überlegenheit
von "Heidi" anerkennen. Nicht in die Medaillenränge vorstoßen
konnte Matthias Wagner. Der Thalheimer wurde bis 84 kg Sechster.
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HH, 16.1.2005
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