Heinemann schafft es auf Rang 10 

Deutsche Meisterschaften: Thalheimer kommen in der 84-kg-Klasse nicht unter die besten Acht

Ergebnisse DM (Externer Link des Veranstalters)

Aschaffenburg. Mehr als Rang zehn war am vergangenen Wochenende nicht drin für die Starter des Ringervereins Thalheim bei den Deutschen Männermeisterschaften. Im griechisch-römischen Stil der 84-kg-Klasse waren Heiko Heinemann und Holger Hähnel auf die Matten der Aschaffenburger Unterfrankenhalle gegangen. 

Hähnel erwischte ein sehr schweres Los, denn im Auftaktkampf traf er auf den letztjährigen Vize-Meister Baris Baglan vom Erstligisten KSV Aalen. In Runde eins wollte der Thalheimer einen Wurfversuch des Württembergers abfangen, was jedoch nicht gelang, so dass Baglan 4:0 gewann. Knapper ging es in der zweiten Runde zu. Mit zwei Abreißern, bei denen unerlaubte Beinarbeit im Spiel war, die vom Kampfgericht nicht geahndet wurde, siegte der Aalener 2:0. Leider blieb es bei diesem einen Kampf für den Erzgebirger, denn Baglan unterlag auf dem Weg ins Finale knapp dem mehrfachen Deutschen Meister Kai Dittrich, so dass Hähnel der Einzug in die Hoffnungsrunde verwehrt war. 

Heiko Heinemann in der Oberlage gegen Thomas Helbing. - [KLICK zum Vergrößern!]Ein glücklicheres Händchen beim Ziehen der Losnummer hatte Heiko Heinemann. Nach einem Freilos am Freitagabend stand er schon im Achtelfinale. Gegen Thomas Helbing aus Mainz war der Drei-Tannen-Städter klar besser und strich einen nie gefährdeten Punktsieg ein. Im Viertelfinale hatte es der 30-Jährige schon schwerer, doch mit Tom Kirchner (SC Anger) hatte er keineswegs eine unlösbare Aufgabe. In den beiden Runden, die der Thalheimer nach Punkten verlor, agierte der Bayer jeweils als der Cleverere. Wie Baris Baglan schaffte es allerdings auch Kirchner nicht ins Finale um Rang eins, so dass für Heinemann nach zwei Duellen das Turnier beendet war. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz zehn von 26 Teilnehmern - eine respektable Leistung, wenn man sich das starke Teilnehmerfeld vor Augen führt. 

Holger Hähnel, 21.3.2005