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Doppel-Titel für Dominic
Korb
Mitteldeutsche
Meisterschaften Jugend D: Fünf Medaillen für RV Thalheim - Mattenflöhe
treffen RVT-Ehrenmitglied Bernd Drechsel in Sangerhausen
Für
fast alle Ringkämpfer ist die Wettkampfsaison 2004/05 schon längst
Geschichte. Bei den Mattenflöhen der Jugend D (9 bis 11 Jahre) jedoch standen
zuletzt noch zwei Saisonhöhepunkte der zu Ende gegangenen Wettkampfrunde an.
Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften dieser Altersklasse erkämpfte sich
der Ringerverein Thalheim die beste Bilanz von allen sächsischen Vereinen mit
insgesamt fünf Medaillen. Im griechisch-römischen Stil hatten die
Drei-Tannen-Städter damit erheblichen Anteil am Sieg des Ringer-Verbands
Sachsen in der Länderwertung vor Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Zunächst
standen vor wenigen Wochen die Freistiltitelkämpfe in Sömmerda auf dem
Programm, ehe es am vergangenen Wochenende in Sangerhausen um Medaillen und
Pokale im klassischen Stil ging. Das Kunststück, bei beiden Turnieren ganz
oben zu stehen, vollbrachte Dominic Korb. Bis 28 kg hatte keiner der Gegner
eine Chance gegen den Blondschopf. "Nur gegen Kubala aus Werdau machten
sich einige Wackler bemerkbar", war Dominics Vater und Trainer Tino Korb
glücklich und kritisch zugleich nach dem zweifachen Meistertitel.
In der gleichen Gewichtsklasse ging im
Klassischen mit Peter Haase ein weiterer Thalheimer an den Start, der erst
seit einem Jahr überhaupt auf der Matte steht. Umso höher ist sein vierter
Platz in dem stark besetzten Limit bis 28 kg einzustufen. Seinen Kampfgeist
stellte der 10-Jährige beispielsweise gegen David Zienert (Markneukirchen)
unter Beweis, den er nach verlorener erster Runde noch auf Schultern besiegte.
Am Ende durfte Peter sogar den Pokal für den Sieg Sachsens in der
Verbandswertung entgegennehmen.
Einmal
Gold und einmal Bronze erkämpfte sich Michel Nußhart für den RVT. Bis 54 kg
spielte er vor allem im Klassischen seine ganzen Stärken aus und siegte
dreimal souverän auf Schultern. Ganz besonders freute sich Benjamin Opitz (31
kg) über seine Silbermedaille im klassischen Stil, wobei ihm im Finale ganze
fünf Sekunden auf den Titel fehlten. Nach seinem dritten, hart erkämpften
Sieg ergatterte sich Benny das Autogramm eines Schiedsrichters. Das war in
diesem Fall kein Geringerer als der aus Thalheim stammende Bernd
"Mops" Drechsel, Olympiasiebenter 1972 und Ehrenmitglied beim RVT.
Er agierte in Sangerhausen als Unparteiischer für seinen Thüringer Verein SV
Jugendkraft Albrechts.
Gleichzeitig zu den Mitteldeutschen
Meisterschaften fanden am Sonnabend in Zschopau die Bezirksmeisterschaften der
Jugend B und Junioren im griechisch-römischen Stil statt. Als einziger
Thalheimer konnte Toni Krauß mit Platz zwei in die Medaillenränge vorstoßen.
Weitere Bilder
23.11.05. Holger Hähnel. Fotos: Tino Korb.
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