Tobias unterliegt nur
Bundesligaringer knapp
Mitteldeutsche Meisterschaften Junioren und Jugend C:
Tobias Löffler gewinnt Silber in Olbernhau hinter Brösicke
Der Thalheimer Coach Tino Korb nahm je zwei C-Jugendringer und Junioren mit
zu den Mitteldeutschen Meisterschaften nach Olbernhau. Lukas Schmidt trat im 38 kg Limit mit acht Startern an. Gegen den Arterner Salzmann
musste Lukas eine Schulterniederlage einstecken. Im zweiten Kampf konnte er sich
steigern, unterlag dennoch knapp nach Punkten gegen den Auer Pistorius. Somit schied
Lukas aus dem Turnier aus und belegt Rang sieben in der Endabrechnung.
Marcel Peil, 46 kg und zehn Ringer am Start, hatte nicht viel mehr Glück als sein
Teamkamerad Lukas. Gegen den Potsdamer Krupsack musste Marcel auf die Schultern. Die
erste Runde seines zweiten Kampfes gewann Marcel nach Punkten gegen den Greizer Dähne.
Leider konnte der Thüringer den Kampf dann noch drehen und nach Punkten gewinnen. Marcel
blieb mit Rang neun dieses starken Starterfeldes aber nicht hinter den Erwartungen zurück.
In der 60-kg-Junioren-Klasse ging Tobias Löffler in den Medaillenkampf. Im Nordischen
Turnier mit fünf Startern gewann er seinen ersten Kampf nach Punkten. Besser noch lief
es im zweiten, als er den Leipziger Dietrich besiegen konnte. In der dritten Runde konnte
Tobi seine Gegner bei eigenem Freilos studieren. Umsetzen konnte er das Gesehene dann
gegen den Gelenauer Hofmann bei seinem Punktsieg. Wer in diesem Limit welche Medaille
bekommen sollte, entschied sich erst in der letzten Kampfrunde. Tobi musste nun gegen den
starken Zella-Mehliser Bundesligaringer Brösicke seinen Mann stehen. Im Standkampf hoben sich die
Stärken beider Ringer auf, nur im Clinch fielen Punkte. Hier hatte Tobias zwei Mal knapp
das Nachsehen. Als Silbermedaillengewinner gratulierte er im Anschluss seinem Bezwinger
zu Gold und kündigte Revanche an.
Maik Hoeisel musste im ersten Kampf der 84 kg Klasse Freistil gegen den Greizer Lippke
ran. Da er den Kampf knapp nach Punkten verlor, musste Maik nun auf den Finaleinzug des
Thüringers hoffen. Nur so hatte der Thalheimer die Möglichkeit, noch einmal in den
Wettkampf einzugreifen und sich eventuell die Bronzemedaille zu holen. Der Greizer tat
ihm auch den Gefallen und Maik musste in der Hoffnungsrunde gegen den Luckenwalder Diller
ran. Trotz aller Anstrengungen war der Sportschüler aus der Ringerhochburg Luckenwalde
der Bessere und zog in den Kampf um Platz drei ein, während Maik mit Rang fünf Vorlieb
nehmen musste.
Thomas Wolf, 26.2.06
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