| Endstation gegen starken
Moldawier Ralph Piterek muss beim Grand Prix bereits in Runde 1 die Segel streichen - Ungarn holen fünf Titel Die Stärke der internationalen Konkurrenz bekam Ralph Piterek vom Ringerverein Thalheim am Wochenende beim Großen Preis von Deutschland in Leipzig zu spüren. In der Gewichtsklasse bis 74 kg traf der Drei-Tannen-Städter gleich im ersten Kampf auf Alexandru Burca aus Moldawien. Gegen den Fünften der Weltmeisterschaften von 2005 fand Piterek gar nicht in den Kampf. Die erste Runde ging mit 6:0 an den 23-jährigen Osteuropäer. In Runde zwei sah es zwar etwas besser aus für "Ralle", doch das 0:3 und damit die Niederlage im Auftaktduell ließen sich nicht verhindern. "Ich hoffte natürlich, dass Burca durchzieht", glaubte der Thalheimer anfangs daran, dass es der Moldawier bis ins Finale schafft. Dann hätte auch Piterek noch einmal in der Hoffnungsrunde ringen können. Zunächst sah es auch danach aus, denn Burca bezwang mit Leichtigkeit den amtierenden Deutschen Meister Peter Weisenberger (Hessen). Im Halbfinale gegen den aktuellen EM-Dritten und späteren Grand-Prix-Gewinner Gabor Hatos jedoch unterlag Burca knapp nach Punkten. Das Motto für Ralph Piterek dürfte nun allerdings kaum lauten, den Kopf in den Sand zu stecken. Viele harte Trainingseinheiten müssen er und sein Team vom RV Thalheim noch bis zum Herbst absolvieren, bevor es dann in die schwere Erstligasaison geht. Abräumer in Leipzig war das Nationalteam von Ungarn, das mit fünf Titeln souverän die Länderwertung gewann. Holger Hähnel, 16.7.2006 |