| David Vala darf in Peking
nur zusehen
Tscheche scheitert bei Olympia-Qualifikation Novi Sad. Als am vergangenen Wochenende in Novi Sad (Serbien) die letzten Olympiafahrkarten im griechisch-römischer Ringkampf vergeben wurden, ging es auch für einige Gaststarter von Bundesligavereinen aus der Region um die letzte Möglichkeit, doch noch auf den Zug nach Peking aufzuspringen. Einer der großen Anwärter auf eine Fahrkarte zum olympischen Turnier war David Vala (Tschechien), der zukünftig für den Erstbundesligisten RV Thalheim die Ringerstiefel schnürt. Der Tscheche zeigte schon Anfang April bei den Europameisterschaften in Tampere eine gute Leistung, kämpfte sich bis ins Halbfinale vor und wurde am Ende "nur" Fünfter. Beim 1. Olympia-Qualifikationsturnier in Rom erreichte David Vala einen 14. Rang, so dass das Turnier in Novi Sad für den Tschechen zum letzten Strohhalm für Peking 2008 wurde. Doch nach der langen Saison war der Hüne aus Chomutov in Novi Sad mit seinen Kräften am Ende. Zu viel Energie raubte der kräftezehrende Auftaktkampf, den Vala gegen den Lokalmatadoren Radomir Petkovic (Serbien) in zwei Runden (4:1, 3:2) gewinnen konnte. Im Viertelfinale dann das vorentscheidende Match des Tschechen gegen Olexandr Chernitzkyi (Ukraine), das Vala nach harten zwei Runden verlor (1:2/1:2). Bei den Europameisterschaften wenige Wochen zuvor hatte Vala noch gegen den Ukrainer knapp gewonnen. Da Chernetzkyi das Finale erreichte, konnte David Vala in der Hoffnungsrunde weiter ringen. Doch nach einer 0:2-Rundenniederlage gegen den deutschen Auswahlringer Ralf Böhringer (1:1, 0:2), musste der Neu-Thalheimer seine Olympiaträume endgültig begraben. Jörg Richter, 25.5.2008. |